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mib befürwortet Resolution von Asylhelferkreisen

(07.02.2017) Immer mehr Unternehmen stellen Flüchtlinge als Azubis und Arbeitskräfte ein. Dies gilt nicht nur für bereits anerkannte Flüchtlinge, sondern verstärkt auch für Asylbewerber, deren Anerklennungsverfahren nicht selten zwei bis drei Jahre läuft, immer häufiger mit unklarem Ausgang. Im Bundesintegrationsgesetz wurde explizit eine Klausel "3 + 2" verankert, die besagt, dass Azubis auf jeden Fall ihre Ausbildung beenden dürfen und danach noch zwei weitere Jahre ein Bleiberecht bekommen. Diese Klausel hat das bayerische Innenminsterium für Flüchtlinge aus zahlreichen Ländern weitgehend auf Eis gelegt. Zusätzlich erhalten Flüchtlinge aus Ländern, die nicht explizit als Kriegsgebiete gelten, keine Arbeitserlaubnis mehr, mehr noch, vielen wird sie entzogen. Dies ist nicht nur für die Flüchtlinge geradezu eine Katastrophe, sondern auch für viele Unternehmer, denen die Integration von Flüchtlingen am Herzen liegt, zumal dann, wenn diese helfen, den Fachkräftemangel  zu mildern. 52 Helferkreise aus elf oberbayerischen Gemeinden haben sich Ende Januar mit einer Resolution an das BAMF und die Staatsregierung gewandt, um die  dem bundesweiten Integrationsgesetz widersprechenden Praktiken wieder außer Kraft zu setzen. Und täglich kommen neue Helferkreise als Unterstützer dazu. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren.

 

So sehr mib es unterstützt, dass nicht anerkannte Flüchtlinge vermehrt abgeschoben werden, sofern ihre Herkunftsländer wirklich sicher sind, so sehr begrüßt mib den Einsatz der Flüchtlinge in der bayerischen Wirschaft, auch dann, wenn noch unsicher ist, ob sie auf Dauer bleiben können. Dies gilt insbesondere für Azubis. 

Um zum gesamten Text der Resolution zu kommen, klicken Sie hier.


Integration von Flüchtlingen in die bayerische Wirtschaft
Adressen und  Unterstützung durch mib

(10.01.2017) Die Integration der Flüchtlinge ist bisher  kaum  richtig angelaufen, denn es dauert in der Regel ca. 22 bis 24 Monate, bis die Deutschkenntnisse so gut sind, dass ernsthafte Anstrengungen erfolgreich sind. Dies wird im Herbst 2017 der Fall sein. Gleichzeitig ist zu erwarten, dass das Bamf (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge)bis zu diesem Zeitpunkt weitaus mehr Asylanträge bearbeitet hat als bis jetzt geschehen, denn ohne Bleiberecht macht eine Integration keinen Sinn. Zum Herbst wird erstmals auch eine größere Anzahl von Azubis aus den Flüchtlingen rekrutiert werden können. 

Laut Bamf leben derzeit ca. 27 %  der Flüchtlinge in Deutschland, die in ihrem Heimatland selbständig waren. Diese Zahl erscheint ein wenig hoch, dennoch haben nicht wenige ihren Lebensunterhalt durch selbständige Tätigkeiten verdient. 

Diese Selbständigkeit hat  eine große Bandbreite vom Bauern über Restaurantbesitzer, Ärzte, ITler bis zum größeren Unternehmer, liegt aber eher Bereich der Klein- und Kleinstunternehmer.

Wie bietet mib Unterstützung ? Mehr…