Um den bayerischen Selbständigen und mittelständischen Unternehmern mit Informationen zu Hilfsprogrammen, Förderungen, Unterstützungsmaßnahmen in der Corona-Krise eine zentrale Informationsplattform zu geben, haben wir diese Seite eingerichtet und werden sie forltaufend aktualisieren. In verschiedenen Rubriken (siehe linke Navigationsleiste) stellen wir wichtige Tipps, Links, Artikel und Abruf-Dokumente zusammen. 

Wir bemühen uns, alle Informationen zu verfizieren und die Seiten aktuell zu halten, bitten aber angesichts der fast stündlich neuen Lage um Verständnis, falls uns das nicht in jedem Fall gelingen sollte. Schicken Sie uns bitte auch Ihre Anregungen, Tipps, Kommentare oder Aktualisierungen, damit wir gemeinsam diese Informationsammlung weiter anwachsen lassen können.




Die Existenzangst ist bei vielen Selbständigen und Mittelständlern größer, als die Angst vor dem Virus

An dieser Stelle zunächst ein Dankeschön an alle Menschen, die sich in dieser außergewöhnlichen Situation für den Erhalt unserer Gesundheit und der Versorgungssicherheit einsetzen. Dieses Engagement kann nicht genug gewürdigt werden. Anerkennenswert ist auch die parteiübergreifende Solidarität im Bayerischen Landtag, die dem Ministerpräsidenten Dr. Söder und den Ministerien ein effizientes und konsequentes Krisenmanagement ermöglicht. 

Einerseits ist verständlich, dass sich ein Großteil aller Maßnahmen auf die Verzögerung der Ansteckungswelle konzentriert, um unserem Gesundheitssystem ausreichend Zeit für die notwendige Aufrüstung zu geben. Andererseits wird jeder Tag mit geselleschaftlichen und wirtschaftlichen Beschränkungen das Sterben von Selbständigen und kleineren mittelständischen Betrieben beschleunigen. Die richtige Ausgewogenheit in den Reaktionen auf den Virus zu finden, ist nun Aufgabe der politischen Krisenmanager, wobei die unvermeidlichen Nebenwirkungen dabei nicht aus den Augen verloren werden dürfen. 

Für Ladenbesitzer, Taxifahrer, Trainer, Veranstalter, Gastronomen, Reiseunternehmer aber auch Zulieferbetriebe, Produzenten, Dienstleister und viele andere bedeuten diese Nebenwirkungen eine fast schlagartige Außerkraftsetzung ihres Geschäftsmodells bei gleichzeitiger Fortsetzung der laufenden Fixkosten. Damit konnte niemand rechnen und selbst wenn irgendwann alles überstanden ist, wird sich das Konsumentenverhalten nachhaltig so verändert haben, dass selbst die eiserne Rücklage oft nicht mehr ausreicht, um wieder auf die Beine zu kommen. 

Bund und Länder versuchen das durch entsprechende Progamme abzumildern, wobei sich der deutsche Hang zur übermäßigen Bürokratie und die in den letzten Jahren verschlafene Digitaliserung nun rächen und die schnelle Unterstützung der bedürftigen Betriebe erschweren. Trotzdem ist der politische Wille vorhanden und gerade in Bayern, das den Schutz der Selbständigen sogar in der Verfassung verankert hat, wird schnell und zielorientiert gehandelt.

Ihnen, Ihren Familien und Ihren Mitarbeitern wünschen wir vor allen Dingen Gesundheit und Kraft zum Durchhalten.

19. März 2020, Ingolf F. Brauner